Vermögensstrukturierung erleichtert die spätere Nachfolgeplanung

Nicht alle Eier in einen Korb legen. Dies bedingt eine möglichst frühzeitige und konsequente Trennung des Privatvermögens vom Firmenvermögen. Wir unterstützen Sie bei der Ausformulierung der Strategie für die Vermögensstrukturierung; für Sie und Ihre Familie.

Viele Inhaber haben mit grossem Elan und aktivem Gestalten ein Unternehmen aufgebaut und zur Blüte gebracht. Sie beschäftigen sich fast ausschliesslich mit dessen Weiterausbau. Selten bleibt dabei genügend Zeit, sich Gedanken über die persönliche Lebensplanung und die familiäre Vermögensstrategie zu machen. Ihr totaler Einsatz kann sogar die Existenzgrundlage der Familie gefährden, z.B. über private Bürgschaften zu Gunsten der Firma.

Erst das strukturierte Nachdenken über die strategischen Optionen des Eigners und die kritische Einschätzung möglicher Alternativen der persönlichen Altersvorsorge sowie der Prioritätensetzung bezüglich der Vermögensstrukturierung ergeben den Rahmen für eine harmonische und gesicherte Unternehmensentwicklung über Generationen hinweg.

„Die Vermögensstrategie ist der erste Schritt einer systematischen Nachfolgeplanung“.

Dr. oec. Leonhard Fopp

Zu beginnen ist der Findungsprozess mit der Optimierung der eigenen Work-Life-Balance (das individuelle Gleichgewicht zwischen Arbeits-, Entwicklungs-, Beziehungs- und Erholungszeit sichern), deren Abstimmung mit den Interessen des Ehepartners und der Kinder sowie der Konkretisierung wichtiger langfristiger und auch kurzfristiger Ziele. Dazu sind intensive Gespräche notwendig, allenfalls auch Eignungsprüfungen bei entsprechenden Spezialisten.

Eine Vermögensstrategie hilft der Prioritätensetzung und beinhaltet eine Gesamtkonzeption für die Weiterentwicklung aller Besitztümer des Unternehmers und seiner Familie. Sie dient der Offenlegung von Interessengegensätzen und erlaubt die Harmonisierung der Erwartungen aller Beteiligten. Zudem stellt sie ein ideales Kommunikationsvehikel dar, das in verschiedenen privaten und betrieblichen Situationen sehr dienlich sein kann.

Grosse Bedeutung hat der Anspruch des Eigners auf ein erfülltes Leben nach dem Unternehmertum. Deshalb sind Zukunftspläne ausserhalb der eigenen Firma zu entwickeln und neue Lebensinhalte aufzubauen, seien dies karitative, kulturelle oder politische Aktivitäten. Denkbar sind auch neue Rollen: Business Angel, Verbandspräsident, Leiter eines Sozialwerkes, Vorgesetzter einer Bildungsinstitution, Verwaltungsrat und kompetenter Ratgeber, Interims-Manager.

Um eine Risikostreuung sicherzustellen, sind bei der Entwicklung einer Vermögensstrategie zuerst die strategischen Investitionseinheiten (SIE) zu bestimmen: Unternehmen, Beteiligungspakete, Private Placements, Immobilien, Wertschriftenportfolios oder Kunstsammlungen.

In einem zweiten Schritt ist für jede strategische Investitionseinheit unter Abwägung der Gewinnpotentiale und der Risikogrössen die zukünftige Ausrichtung zu formulieren. Dabei gilt es, die Interessen der Familienmitglieder zu integrieren und Finanzierungs-, Steuer- und Erbschaftsfragen zu regeln. Hierzu stimmen wir uns mit den bisherigen Ratgebern des Unternehmers ab.

Mehr Details erfahren Sie im persönlichen Gespräch mit Dr. Leonhard Fopp

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