Offenlegung der individuellen Erwartungen?
Durchführung von Familienkonferenzen?
Gemeinsame Festlegung von familiären Prioritäten?

Für einen erfolgreichen Generationenwechsel muss zunächst das Lebenskonzept des Inhabers stimmig sein, insbesondere für die Ausgestaltung seines dritten Lebensalters. Bedeutsam ist, dass er sich neuen Herausforderungen öffnet, seien diese im industriellen, kulturellen, sozialen oder politischen Umfeld. Der abtretende Patron braucht neue „Spielwiesen“.

Sind die zukünftigen Lebensprioritäten des abtretenden Eigners offengelegt, ist in der Familie ein Findungsprozess einzuleiten. Zu klären gilt, welche Rolle die Familie in der Unternehmung künftig einnehmen möchte. Will sie gestaltend Einfluss haben auf die Firmenentwicklung? Welche Aufgabe will sie übernehmen (aktive Geschäftsführung oder Einsitznahme im Aufsichtsgremium)? Wie sind im Konfliktfall die Prioritäten zu setzen? Gilt der Grundsatz: Die Firma geht vor der Familie? Werden Familienmitglieder betraut, stellen sich Fragen hinsichtlich Anforderungsprofil, Auswahlprozess und Regeln für das allfällige Ausscheiden bei Unkompetenz oder im Alter.

Beispiele aus unserer Beraterpraxis:

In einem gesamtschweizerisch tätigen Unternehmen der Sanitätsbranche wurde deutlich, dass dessen selbständiges Überleben in der nachfolgenden Generation nicht mehr gewährleistet war. Wir wurden beauftragt, die Fusion mit einem ähnlich gelagerten Unternehmen mittels einer Feasibility Studie zu prüfen. Dazu waren intensive Gespräche mit den Familienaktionären beider Firmen notwendig. Mittels fundierter mehrjähriger Plan-Erfolgsrechnung konnte dank grosser Synergiepotentiale aufgezeigt werden, dass alle Beteiligten bei einem Zusammengehen gewinnen. Beide Familien stimmten der Fusion zu.

Ein Unternehmer in der vierten Generation war sich bezüglich seiner Nachfolge der Wichtigkeit eines mehrstufigen Entwicklungsprozesses bewusst. Er beauftragte uns, mit seiner Frau und seinen fünf Kindern über derer Erwartungen, Ängste, Potentiale und Ausbildungsbedürfnisse intensive Einzelgespräche zu führen. In den anschliessenden Familienkonferenzen konnten die Unterschiede ausdiskutiert werden und gemeinsame normative Festlegungen stattfinden (Familienleitbild).

Mehr Details erfahren Sie im persönlichen Gespräch mit Dr. Leonhard Fopp

CONTINUUM AG : Spezialist für Familienunternehmen und Unternehmerfamilien
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